Krampfadern

Krampfadern biologisch entfernen nach Prof. Dr. Linser und Dr. Köster

Müde und schwere Beine oder häufig angeschwollene Füße weisen oftmals auf die Entstehung von Krampfadern hin. Äußere und sichtbare Anzeichen sind zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt festzustellen. Statistisch leidet jeder fünfte Erwachsene an den kosmetisch unschönen Veränderungen der Venen. Krampfadern können sich verschlimmern und zu offenen Geschwüren am Bein und zu lebensgefährlichen Embolien führen. Es ist also wichtig für Sie zu wissen, woran Sie Krampfadern erkennen können, wann und warum Krampfadern gefährlich sind und was Sie dagegen tun können.

Krampfadern und Besenreiser biologisch entfernen. Wie entstehen Krampfadern?

Krampfadern (Varizen) sind dilatierte (geweitete) Venen, bei denen die Venenklappen in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Krampfadern, die nicht in der Tiefe des Gewebes verlaufen, sind eindeutig zu erkennen und zu ertasten. Sie verlaufen in der Regel in Schlangenlinien durch das Unterhautfettgewebe entlang eines Beines oder beider Beine. Es besteht die Möglichkeit, das Krampfadern im tiefen Venensystems verlaufen, in diesem Fall sind sie über eine Sonografie oder Phlebographie zu erkennen.

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Bei intakten Venen öffnen und schließen die Venenklappen rhythmisch und transportieren somit das Blut Richtung Herz.

Die Dilatation (Ausweitung) in den Venen der Beine führt zum nicht vollständigen Verschluss der Ventilklappen, der sogenannten Klappeninsuffizienz. Beim einwandfreien Transport von Blut in Richtung Herz innerhalb der Venen arbeiten Muskeln und funktionsfähige Klappen synchronisiert. Bedingt durch die Ventilklappen-Funktionsstörung ist das Zusammenspiel der Muskeln und Venenklappen nicht mehr möglich, somit erhöht sich der hydrostatische Druck der Gefäße in den unteren Extremitäten. Der Druckunterschied zwischen Venensystem und umgebendem Gewebe, als transmuraler Druckbezeichnet, bewirkt, dass vermehrt Wasser mit seinen gelösten Bestandteilen die Venenwand durchdringt und sich im Beingewebe ansammelt (Ödeme).

Geschichte der biologischen Krampfaderentfernung

Prof. Dr. Paul Linser (*1871-1963†) gilt als Entdecker der biologischen Krampfaderverödung. Er praktizierte als Dermatologe an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, bereits 1911 führte er Versuche mit konzentrierter Kochsalzlösung durch, um Krampfadern im Bein zu nekrotisieren. Die biologische Krampfaderentfernung wendete er bei etwa 70.000 Personen an.

Dr. med. Max O. Bruker, ein bekannter Sachbuchautor, Arzt und Politiker, führte das Erbe fort, nachdem er dieses Verfahren von Prof. Linser gelernt hatte und praktizierte es an ca. 20.000 Patienten.

Wie funktioniert die Methode der biologischen Entfernung der Krampfader?

Bei der biologischen Krampfaderbehandlung an den Venen nach Prof. Dr. Linser und Dr. Köster wird der Organismus durch einen intensiven Reiz mit hochprozentiger Kochsalzlösung (bis zu 27 Prozent), die in die Krampfader injiziert wird, dazu veranlasst, die Krampfadern im behandelten Bein aufzulösen.

Welche Krampfadern können wir mit diesem Verfahren entfernen?

Sämtliche Krampfadern und Besenreiser an der Vene ab einem Durchmesser von 2 mm kann der geschulte Therapeut entfernen.

Welche Risiken bestehen bei dieser Therapie?

Ein absoluter Risikoausschluss ist bei keinem invasiven medizinischen Verfahren möglich.

Bei den insgesamt 90.000 biologischen Krampfaderverödungen in den Venen, die von Prof. Dr. Linser, Dr. Max O. Bruker und Dr. Köster durchgeführt wurden, sind allerdings weder Lungenembolie noch Allergien aufgetreten.

Es gibt auch kein Risiko von Nervenverletzungen mit Taubheitsgefühl oder Kribbelgefühl und es besteht auch kein Risiko von Lymphgefäßverletzungen oder ähnlichen Beschwerden.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Methode ist, dass keine Narkose erfolgt, wie bei vielen OP-Eingriffen.

Wie ist der Verlauf nach der Behandlung?

Nach der biologischen Krampfaderentfernung müssen keine Kompressionsstrümpfe getragen werden.
Nach einer Operation der Venen, dem Stripping,  müssten die Beine 4 – 6 Wochen lang täglich gewickelt und Kompressionsstrümpfe getragen werden, bei der biologischen Krampfaderverödung ist das nicht nötig.

Wann ist der Patient wieder lauffähig?

Unmittelbar nach Entfernen der Krampfadern ist der Behandelte wieder gehfähig, daher erübrigt sich, im Gegensatz zum operativen Eingriff, ein stationer Krankenhausaufenthalt.

Wann sind die Patienten wieder schmerzfrei und arbeitsfähig?

Die Arbeitsunfähigkeit nach der biologischen Krampfaderentfernung beläuft sich in der Regel auf maximal sieben Tage. Nach dem Venen-Stripping, dass von Schulmedizinern oftmals unter Vollnarkose durchgeführt wird, beträgt dieser Zeitraum bis zu vier Wochen.

Die Zeit bis zur vollständigen Auflösung von Schmerzen nach dem Eingriff beträgt im allgemeinen ein bis zwei Wochen. In den ersten vierzehn Tagen nachdem die Krampfader der Vene biologisch entfernt wurde, kann ein leichtes Schwellungs- und Spannungsgefühl mit Rötung im behandelten Bereich auftreten.

Wann sind die Krampfadern optisch nicht mehr sichtbar und komplett aufgelöst?

In der Regel haben sich die Krampfadern, nachdem sie biologisch entfernt wurden, innerhalb von maximal sechs Monaten komplett aufgelöst, es ist im wesentlichen von der Größe abhängig. Bei kleineren und mittleren Krampfadern verläuft der Prozess häufig schneller.

Vor und nach der Behandlung

Können sich die aufgelösten Krampfadern in einer Vene erneut bilden?

Die behandelten Krampfadern an den Beinen werden durch die Kochsalzlösung zunächst nekrotisiert, d.h. sie sterben ab und werden dann vom körpereigenen Immunsystem aufgelöst. Sie können sich daher nicht erneut bilden und auch nicht wieder sichtbar werden.

Es ist grundlegend wichtig für Sie, nach der biologischen Entfernung der Krampfadern die Lebensweise bewusst durch entsprechende Präventivmaßnahmen umzustellen, um einer Neubildung von Krampfadern an einer Vene so weit wie möglich entgegenzuwirken. Es gibt zahlreiche hervorragende biochemische, homöopathische, spagyrische und pflanzliche Mittel, die hier als Präventivmaßnahme zu empfehlen sind. Bei der Abschlussbesprechung nach der biologischen Krampfaderentfernung in unserer Praxis bekommen Sie eine ausführliche Informationsmappe mit den für Sie wichtigen Hinweisen vom Therapeuten ausgehändigt.

Kann die Therapie der biologischen Krampfaderentfernung an den Beinen beim selben Behandelten wiederholt eingesetzt werden?

Es entstehen keine Narben oder Verwachsungen, daher ist der wiederholte Einsatz unbedenklich, soweit keine Kontraindikationen bestehen.

Wird die biologische Krampfaderentfernung grundsätzlich bei allen Krampfadern eingesetzt?

Bei überdimensionierten Krampfadern ist die Anwendung in Ausnahmefällen nicht wirkungsvoll. Unsere fachlich ausgebildeten und erfahrenen Therapeuten können das in der Regel einschätzen. Die rechtzeitige Konsultation eines Fachtherapeuten ist daher empfehlenswert.

Gibt es außer ästhetischen noch weitere Gründe für die Krampfaderentfernung?

Die Krampfadern an den Beinen vergrößern sich im Laufe der Zeit. Durch den Rückstau von Blut erhöht sich das Risiko einer Thrombose und von Venenentzündungen, darüber hinaus ist die Sauerstoffversorgung des Gewebes eingeschränkt. Schmerzen in den Waden, Krämpfe der Beine, stauungsbedingte Ernährungsstörungen der Haut sowie der Weichgewebe und ähnliche Beschwerden sind die Folge. Die Haut verfärbt sich oftmals blau bis bräunlich, sie wird dünner. Als Folge entsteht häufig ein Ulcus cruris venosum, umgangssprachlich als “offenes Bein” bezeichnet.

Kompetente Beratung zur biologischen Krampfaderentfernung

In der Naturheilpraxis Konstanz ermitteln wir im Erstgespräch anhand Ihrer persönlichen Anamnese und verschiedener Untersuchungen, unter anderem mit dem Ultraschallgerät, ob die Methode der biologischen Entfernung von Krampfadern für Sie notwendig bzw. empfehlenswert ist. Im darauf folgenden Termin kann ggf. mit der biologischen Entfernung der Krampfadern begonnen werden.

Für detaillierte Informationen und eine Terminvereinbarung zum Beratungsgespräch nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.  Soweit Sie grundsätzliche Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.



Besonderer Hinweis zum HWG (Heilmittelwerbegesetz)
Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen werden.

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