Fettstoffwechselstörung

Was ist das eigentlich: “eine Fettstoffwechselstörung”?


Bei einer Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie) baut der Körper die Fette nicht mehr richtig ab. Das heimtückische daran ist, dass erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte meistens über lange Zeiträume wenig bis keine Beschwerden verursachen. Neueste Forschungsergebnisse untermauern die Tatsache, dass bei etwa sechzig Prozent der deutschen Erwachsenen zu viel Cholesterin und bei etwa 15 bis 20 Prozent erhöhte Triglyceridwerte im Blut nachweisbar sind . Die Risiken sind hochdramatisch: Durchblutungsstörungen der Gefäße, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ II (Zuckerkrankheit) und Apoplex (Schlaganfall) sind die häufigen Spätfolgen bei erhöhten Blutfettwerten. Aber auch Thrombosen, Angina pectoris, Erkrankungen der Leber oder Aneurysmen sind typische Begleiterkrankungen.

Symptome

Eine Fettstoffwechselstörung kann durch die unterschiedlichsten Funktionsstörungen innerer Organe hervorgerufen werden.

Fettstoffwechselstörungen stellen sich in der Regel selten über besondere Symptome dar. Sie erhöhen allerdings, oftmals gemeinsam mit weiteren Faktoren, bestimmte gesundheitliche Risiken, in erster Linie bezüglich der Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Anzeichen für eine ausgeprägte, bereits langfristig bestehende Fettstoffwechselstörung und deren Folgen können sein:

Gelblich bräunliche bis rötliche Knötchen an Lidern, Ellenbogen und anderen Körperstellen

Getrübte Ringe um die Hornhaut am Auge

akute Schmerzen im Oberbauch

Schmerzen in der Brust (Angina pectoris)

stechende Schmerzen in den Beinen (periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK))

Prävention

Spürbare Folgen entwickeln sich in der Regel erst spät. Oftmals sind die damit verbundenen Schäden nicht mehr rückgängig zu machen. Therapeuten empfehlen daher spätestens ab dem 35. Lebensjahr regelmäßige Blutuntersuchungen. Die wichtigsten zu bestimmenden Fette und Lipoproteine haben wir in der folgenden Liste aufgeführt:

LDL (Low-Density Lipoprotein) liefert Cholesterin an die Zellen. LDL-Cholesterin kann sich unter bestimmten Umständen an den Arterienwänden ablagern. In früheren Zeiten galt LDL-Cholesterin als “schlechtes” Cholesterin, vor allem, wenn die Werte erhöht waren.

HDL (High-Density Lipoprotein) transportiert überflüssiges Cholesterin von den Zellen zur Leber. Dort werden die nötigen Weichen gestellt, um es auszuscheiden. Ein hoher HDL-Cholesterin-Wert im Verhältnis zum LDL-Cholesterin-Wert wurde früher und wird auch heute noch als positiv gewertet. Diese Theorien gelten allerdings mittlerweile als überholt.

VLDL (Very Low-Density Lipoprotein) transportiert die Triglyceride zu den Fett- und Muskelzellen. Wenn das VLDL seine Triglyzeride abgegeben hat, belädt es sich in der Leber erneut.

Chylomikronen entstehen im Dünndarm und gelangen über die Lymphe in die Blutbahn. Sie enthalten hauptsächlich Triglyzeride und nur wenig Cholesterin.

Fettstoffwechselstörungen lassen sich in zwei Formen unterteilen:

Primäre Fettstoffwechselstörung: Der Defekt ist erblich bedingt.

Sekundäre Fettstoffwechselstörung: Auslöser können beispielsweise starkes Übergewicht (Adipositas), Diabetes mellitus Typ 2.

Schilddrüsenunterfunktionen und Lebererkrankungen sein.

Hohe Cholesterinspiegel können unterschiedliche Ursachen haben:

Schilddrüsenunterfunktionen

Viel Cholesterinanteil in der Nahrung

Geringe Aufnahme ungesättigter Fettsäuren

Geringe Aufnahme und in der Folge ein Mangel an Ballaststoffen

Wie gelangen die Fette in den Organismus?

Der Körper kann Fette (Lipide) herstellen. Mit der Nahrung nehmen wir zusätzlich Fette auf. Fette sind im Blut bzw. in Wasser unlöslich, daher benötigen sie die Bindung an sogenannte Lipoproteine,um im Blut transportiert zu werden.

Therapiemöglichkeiten

Über verschiedene mögliche Therapieansätze werden die Blutfettwerte auf ein unbedenkliches Niveau gesenkt, ohne dabei die Patienten hohen Risiken auszusetzen. Die Blutfettwerte werden gravierend gesenkt, wenn viele oder hohe Gesundheits-Risiken für die Betroffenen bestehen. Herzinfarkte, Übergewicht, BluthochdruckDiabetes und aktives Rauchen sind einige dieser Risiken. In Abhängigkeit vom individuellen Risiko werden verschiedene Zielwerte für die Blutfette festgelegt:

Individuelle Ernährungspläne unter Berücksichtigung des aktuellen gesundheitlichen Status sind unverzichtbar. Die Aufnahme der Cholesterine über die Nahrung zu regulieren, ist nicht grundsätzlich bei allen Fettstoffwechselstörungen sinnvoll. Der Organismus ist in der Lage, die Eigen-Cholesterinproduktion anzuheben, wenn die Zufuhr unterdrückt wird. In jedem Fall ist es wichtig, den Anteil ungesättigter Fette im verhältnis zu den gesättigten hoch zu halten. Pflanzliche Fette sind wichtig,tierische sollten nicht aufgenommen werden. Vor allem Übergewichtige Patienten sollen die Kalorienaufnahme reduzieren. Auf Alkohol sollte im Allgemeinen, nicht nur bei Fettstoffwechselstörungen verzichtet werden. Grundsätzlich gilt, dass nach der Diagnose zu entscheiden ist, welcher Ernährungsplan sich für den jeweilgen Betroffenen eignet.

-Die orthomolekulare Medizin hat sich als unterstützende Ergänzung bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen bewährt.

-Die Pflanzenheilkunde

-Die Spagyrik

-Akupunktur

-u.v.m.

Die Ernährungsumstellung ist eine der wesentlichen Grundlagen um einer Fettstoffwechselstörung entgegen zu wirken.

Wenn Sie hier Ihr Beschwerdebild erkannt haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf, um weitere Tests in der Naturheilpraxis Konstanz durchzuführen und ggf. entsprechende Therapien einzuleiten. Für nähere Informationen zum Thema Fettstoffwechselstörungen stehen wir gerne zur Verfügung.    

Besonderer Hinweis zum HWG (Heilmittelwerbegesetz)

Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen werden.

Sie befinden sich auf der Seite:

Fettstoffwechselstörungen